Dekanat Rodgau

Angebote und Themen

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    Auftakt im evangelischen Nachbarschaftsraum:

    Mit Gottes Verheißung in die Teamarbeit

    kf(V. l.) Stellvertretende Dekanin Birgit Schlegel, Dekan Steffen Held und der stellvertretende Präses des Evangelischen Dekanats Dreieich-Rodgau, Dr. Rainer Hollmann, sprachen Pfarrerin Christina Koch (Dudenhofen), Kantorin Elke Meyer, Pfarrer Hansjörg Rekow (Trinitatis), Pfarrerin Lisa Großpersky (Nieder-Roden), Pfarrerin Sabine Beyer und Gemeindepädagogin Marlies Merkel (beide Emmaus Jügesheim), Gemeindepädagogin Elke Preising (Rödermark), Pfarrerin Kirsten Lippek (Emmaus Jügesheim) und Gemeindepädagogin Mairine Luttrell (Rödermark) Gottes Segen als hauptamtliches Verkündigungsteam im evangelischen Nachbarschaftsraum Rodgau-Rödermark zu.

    Aufbrechen und Gewohntes hinter sich lassen – das ist nicht immer einfach. Wie es mit Gottes Segen gelingen kann, probieren nun auch die Mitarbeitenden im Verkündigungsteam des evangelischen Nachbarschaftsraums Rodgau-Rödermark aus. Mit einem Segensgottesdienst am Sonntag in Jügesheim ging das Team aus Pfarrer*innen sowie Mitarbeitenden in der Kirchenmusik und im gemeindepädagogischen Dienst zwischen Urberach und Weiskirchen an den Start.

    kfAls Abraham und Sara schlugen Andre Distler und Edna Wöhrle, zwei ehrenamtlich Aktive, mit ihrem szenischen Anspiel eine Brücke zwischen biblischer Geschichte und heutiger Zeit.

    Unter dem Motto „Gemeinsam auf dem Weg – unter Gottes Segen“ feierten Engagierte aus den evangelischen Gemeinden Rödermark, Nieder-Roden, Dudenhofen, der Jügesheimer Emmausgemeinde und der Trinitatisgemeinde Rodgau-Rembrücken in einem facettenreichen Gottesdienst mit Dekan Steffen Held, stellvertretender Dekanin Birgit Schlegel und dem Vizepräses des Kirchenkreises, Dr. Rainer Hollmann, miteinander den Start.

    Ein biblischer Dialog mit aktuellem Bezug

    Gleich zu Beginn schlugen Birgit Schlegel, Andre Distler und Edna Wöhrle mit ihrem szenischen Anspiel eine Brücke zwischen der Aufbruchsgeschichte der biblischen Stammeltern Abraham und Sara und der heutigen Zeit. Ihr Fazit: Wer sich auf den Weg macht, bleibt nicht allein. Gottes Verheißung trägt zum Ziel, auch wenn der genaue Weg noch nicht klar vor Augen liegt.

    „Wofür brennt mein Herz?“ – Ein Team mit Vision

    „Was treibt euch an? Was lässt euer Herz höherschlagen?“ Mit diesen Fragen eröffnete Dr. Rainer Hollmann die Runde, in der die Mitglieder des neuen Verkündigungsteams Einblick in ihre Leidenschaft und Motivation gaben. Und schnell wurde klar: Hier geht es um weit mehr als einen Beruf – es geht um eine Berufung, um den Wunsch, Kirche mit Leben zu füllen und für Menschen da zu sein.

    Für viele bedeutet das, anderen zuzuhören, sie auf ihrem Weg zu begleiten und Räume zu schaffen, in denen sie sich angenommen fühlen. Besonders wichtig ist dem Team, dass Kinder und Jugendliche Kirche als Gemeinschaft erleben, die sie mitgestalten können – mit ihren Ideen, ihrer Kreativität und ihrem Gemeinschaftssinn. Auch dass Kirche mittendrin in der Gesellschaft aktiv und wahrnehmbar ist und bleibt, indem sie Türen öffnet und sich anderen zuwendet, liegt dem Team am Herzen. 

    Aufbruch mit Gottes Zusage

    In seiner Predigt sprach auch Dekan Steffen Held über die Herausforderungen und Chancen eines Neubeginns. „Auch heute sind wir als Kirche eine Weggemeinschaft – in unseren Gemeinden und Nachbarschaften, in der Landeskirche und in der weltweiten Ökumene.“ Er verwies auf die Unsicherheiten, die mit Veränderungen einhergehen, betonte aber zugleich: „Schon Abraham und Sara hat die Verheißung des Segens Kraft geschenkt loszugehen, durchzuhalten und anzukommen.“ Held hob hervor, dass diese Verheißung auch heute noch trägt: „Gott ist die Kraft, auf die wir vertrauen. Er wird uns auch auf diesen Wegen der Veränderung begleiten.“ Dabei sei es entscheidend, nicht nur auf Strukturen zu schauen, sondern Kirche als lebendige Gemeinschaft zu verstehen: „Wir wollen fröhlich Kirche sein und in der Nachfolge Jesu unseren Dienst tun.“ 

    Im Anschluss wurden die Teammitglieder mit symbolischen Geschenken ausgestattet – ein Zeichen der Unterstützung für ihren neuen Abschnitt als interprofessionelles Team: Müsliriegel für Kraft, Taschentücher gegen Abschiedstränen, eine Taschenlampe und Bibeln für räumliche und geistliche Orientierung, ein Liederbuch und eine Stimmgabel für den guten Ton sowie ein „Parament to go“ als Zeichen ihres kirchlichen Auftrags, in alle Welt zu gehen.

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