Dekanat Rodgau

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Bericht an die Dekanatssynode

kfDekan Carsten Tag.

6. Tagung der IX. Synode des
Evangelischen Dekanats Rodgau

(Gemeinsame Tagung mit der Synode
des Evangelischen Dekanats Dreieich)

Freitag, 21. September 2018
Evangelische Johannesgemeinde Neu-Isenburg
Bericht des Dekans an die Dekanatssynode

Sehr verehrte Synodale, liebe Schwestern und Brüder,

dieser Bericht erreicht Sie nicht, wie gewohnt, vorgetragen in mündlicher Form, sondern als schriftliche Tischvorlage. So haben wir auf der ersten gemeinsamen Tagung aller Synodalen aus unseren beiden Dekanaten genügend Zeit und Gelegenheit für die gemeinsamen anstehenden Themen.

Ich gliedere meinen Bericht in drei Hauptpunkte: Rückblick, Überblick über personelle Veränderungen und Ausblick.

1. Rückblick auf das letzte halbe Jahr seit der Tagung am 10. Februar 2018

Zum 15. Februar hat Frau Munz-Sundhaus als Geschäftsführung des neuen Arbeitsbereichs „Evangelische Kindertagesstätten“ ihre Arbeit aufgenommen. Dank ihres engagierten Einsatzes und ihrer hohen professionellen Kompetenz und mit der Unterstützung weiterer Verantwortlicher haben wir seitdem vieles auf den Weg gebracht: unsere Antrittsbesuche bei den sechs beteiligten evangelischen Kindertagesstätten; die sukzessive Übernahme der operativen Verantwortung durch Geschäftsführung und Sachbearbeitung; Vertragsgespräche mit den beteiligten Kommunen über neue Kindertagesstättenbetriebsverträge; das Entwickeln von neuen Arbeitsstrukturen und -abläufen mit den beteiligten Leiterinnen, Pfarrer*innen und Kirchenvorständen sowie im Trägervorstand und im Dekanatssynodalvorstand; Verständigung mit dem Zentrum Bildung und der Evangelischen Regionalverwaltung über die Schnittstellen in der Zusammenarbeit u. v. m.

Ein Höhepunkt war sicherlich der feierliche und stimmungsvolle Empfang am 13. Juni, zu dem wir neben den Bürgermeistern und Stadträten aller beteiligter Kommunen viele weitere Kooperationspartner begrüßen konnten – um untermalt von Jazzklängen miteinander die Eröffnung dieses neuen Arbeitsbereiches zu feiern!

Ich erlebe eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten und bedanke mich auch an dieser Stelle für die Bereitschaft, sich miteinander auf diesen neuen Weg zu begeben. Wohlwissend, dass es noch etliches auf diesem Weg zu entdecken und immer wieder neu miteinander zu verabreden gilt!

Auf Trab gehalten hat uns auch die Evangelische Kindertagesstätte Unterm Regenbogen im Haus der Evangelischen Kirche in Dietzenbach: Nach aufwändigen Umbauarbeiten über ein Jahr hinweg im Erdgeschoss, konnten wir zum 13. August die ersten Kinder gemeinsam mit ihren Familien willkommen heißen. Damit bieten wir im Haus die Betreuung von Kindern im Alter von einem bis sechs Jahren in der Krippe im 1. Stock und im Kindergarten im Erdgeschoss an – und haben damit als evangelische Kirche ein starkes Angebot für über 100 Familien in Dietzenbach! Unterstützt werden wir dabei seit Neuestem ganz wunderbar von der Evangelischen Martin-Luther-Gemeinde Steinberg, mit der wir einen Vertrag zur Übergabe der inhaltlichen Trägerschaft vom Dekanat an die Kirchengemeinde abgeschlossen haben, und auch von der Dietzenbacher Christus-Gemeinde im Rahmen einer Kooperation.

Somit ist die Evangelische Kindertagesstätte „Unterm Regenbogen“ im Haus der Evangelischen Kirche auf eine stabile Weise in die beiden Kirchengemeinden vor Ort eingebunden. Ganz vielen Dank dafür an alle Beteiligte! Die offizielle Einweihungsfeier mit „Schlüsselübergabe“ erfolgt am 16. November dieses Jahres  um 16.30 Uhr. Herzliche Einladung dazu!

Im Bereich der Evangelischen Familienbildung sowie in der Notfallseelsorge kommen wir trotz der guten Arbeit der Verantwortlichen nicht umhin, gewisse Problemanzeigen zu formulieren:

Die Familienbildung mit Sitz in Langen und in Trägerschaft unserer beiden Dekanate ist leider strukturell defizitär aufgestellt. Das liegt an der mangelnden finanziellen Ausstattung durch die Gesamtkirche. Wir sind seit mehreren Jahren diesbezüglich im Gespräch mit den Verantwortlichen in Darmstadt, bisher allerdings ohne ein zufriedenstellendes Ergebnis. Zumindest hat jetzt die lange angekündigte Wirtschaftlichkeitsüberprüfung stattgefunden – auf das Resultat warten wir allerdings noch.

In der Notfallseelsorge ist Pfarrerin Sabine Beyer im Umfang einer gesamtkirchlichen halben Stelle zuständig für den Kreis und die Stadt Offenbach. Dies erfolgt unter anderem in Kooperation mit den katholischen Dekanaten, die dafür noch einmal von Seiten des Bistums zehn Wochenstunden zur Verfügung stellen. Diese Stelle ist allerdings seit längerem nicht versehen, und eine Wiederbesetzung wird frühestens zu Beginn des nächsten Jahres erfolgen.

Gravierender ist allerdings eine deutliche Schieflage im Verhältnis zwischen Kreis und Stadt: alle Notfallseelsorger, Pfarrer, Pfarrerinnen und Ehrenamtliche, kommen aus dem Kreis und niemand aus der Stadt Offenbach; die ganz überwiegende Anzahl an Einsätzen erfolgen allerdings in der Stadt Offenbach. Hier sind wir einerseits sowohl kirchenintern mit den Verantwortlichen aus Offenbach und demnächst Frankfurt im Gespräch, als auch andererseits mit den kommunalen Kooperationspartnern, u. a. mit dem Landrat des Kreises Offenbach, Herrn Quilling. Über die Ergebnisse halte ich Sie gerne auf dem Laufenden.

Für beide Arbeitsbereiche – Familienbildung und Notfallseelsorge – stellt sich im schlechtesten Fall die Frage nach der Durchführbarkeit und Sinnhaftigkeit einer weiteren Fortführung. Hoffen wir darauf, dass die jeweils noch ausstehenden Gespräche positive Ergebnisse hervorbringen.

Die Themenbereiche „Fusion“ und „Sollstellenbemessung“ sind ja eigene Tagesordnungspunkte auf dieser Tagung und werden von mir an dieser Stelle daher nicht näher ausgeführt.

2. Überblick über vollzogene und über anstehende personelle Veränderungen

Wie bereits auf der letzten Tagung angekündigt, konnten wir zum 1. April Pfarrer Zlamal in der Evangelischen Kirchengemeinde Obertshausen und zum 1. Mai Pfarrer Meier-Röhm in der Evangelischen Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde in Mühlheim herzlich willkommen heißen! Wunderbar!

In der Evangelischen Kirchengemeinde Seligenstadt und Mainhausen hat sich Pfarrer Franke zum 31. August verabschiedet. Er hat eine neue Stelle als Referent des Kirchensynodalvorstandes mit Sitz in Darmstadt angetreten. Die frei gewordene Stelle wird im Amtsblatt Oktober neu ausgeschrieben.

In Elternzeit befinden sich derzeit Pfarrerin Graf in der Evangelischen Kirchengemeinde Nieder-Roden und Pfarrerin Sacher in der Evangelischen Kirchengemeinde Heusenstamm, denen wir ganz herzlich zu ihrem Nachwuchs gratulieren!

Leider hat sich Herr Vollhardt entschieden, ein für ihn besser passendes Angebot eines anderen Arbeitgebers anzunehmen und uns zum 31. August als Verwaltungsfachkraft verlassen. Erfreulich ist, dass wir bereits zum 15.9. Frau Knies als Nachfolgerin im Umfang von 25 Wochenstunden einstellen konnten! Die weiteren 14 WS, die uns für die Verwaltungsfachkraftstelle zur Verfügung stehen, haben wir unserer bisherigen Dekanatssekretärin Frau Jäger angeboten. So verteilen wir in Zukunft die Aufgaben in der Verwaltung auf zwei gleichgestellte und -berechtigte Personen und unterscheiden nicht mehr zwischen Verwaltungsfachkraft und Dekanatssekretariat.

Im Bereich des Gemeindepädagogischen Dienstes freut es uns, dass wir die halbe Stelle mit Schwerpunkt in der Evangelischen Kirchengemeinde Nieder-Roden zum 1. Oktober mit Herrn Jung besetzen können.

Ebenfalls erfreulich ist es, dass wir für unsere baldigen „Ruheständler“, Pfarrer Senft und Pfarrer Hellmann, dank tatkräftiger Unterstützung durch unsere Pröpstin, Frau Karin Held, bereits die Nachfolge regeln konnten: Jeweils zum 1.1.2019 nehmen Frau Huppers in der Evangelischen Kirchengemeinde Klein-Auheim und Frau Ulrich in der Evangelischen Christus-Gemeinde Dietzenbach als Pfarrerinnen in Probe ihren Dienst auf.

Pfarrerin Best-Trusheim hingegen wird die halbe Stelle in der Evangelischen Kirchengemeinde Steinheim zum 31.1.2019 zugunsten einer vollen Stelle in einer Kirchengemeinde im Dekanat Hanau beenden. Somit endet auch unser  - bislang in der EKKW und der EKHN einmaliges – Pilotprojekt eines landeskirchenübergreifenden Einsatzes einer Pfarrerin in zwei Kirchengemeinden.

Pfarrer Feilen hat bereits angekündigt, dass er uns über 2019 nicht länger als möglicher „Springerpfarrer“ zur Verfügung stehen wird. Hintergrund dafür sind die langen Fahrtstrecken zwischen seinem Wohnort in Mainz und dem Dekanat. Dies ist ausgesprochen bedauerlich, hatten und haben wir doch in ihm einen Pfarrer, der es ganz ausgezeichnet versteht, Gemeinden in Zeiten von Vakanzen oder Notlagen zu unterstützen und der darüber hinaus mit vielfältigen Angeboten der „Geistlichen Begleitung“ wichtige Akzente in unsere Dekanatslandschaft mit einbringt!

Wir danken allen, die über die vergangenen Jahre ihren wertvollen Dienst bei uns im Dekanat geleistet haben und wünschen ihnen für ihre weiteren Schritte alles Gute und Gottes Segen!

3. Ausblick auf Veranstaltungen bis zur nächsten Tagung im Februar 2019


Ich darf Sie an dieser Stelle auf einzelne Veranstaltungen und Termine hinweisen, zu denen ich Sie bereits jetzt auch im Namen des DSV und des Dekanats-Teams ganz herzlich einlade:

  • Bereits am nächsten Freitag, den 28. September, findet um 16.00 Uhr wieder gemeinsam mit dem Ev. Dekanat Dreieich eine Andacht auf der Streuobstwiese in Götzenhain statt, die wir letztes Jahr als Zeichen des Zusammenwachsens der beiden Dekanate mit Apfelbäumen bepflanzt haben.
  • Am Freitag, 2. November, findet von 17 Uhr an das nächste Sozialpolitische Forum im Kreishaus statt, zu dem wir als die beiden ev. Dekanate Dreieich und Rodgau gemeinsam mit dem Kreis OF, dem DGB und den kath. Dekanaten hier im Kreis einladen.
  • Für Mittwoch, 14. November, laden wir zum nächsten Treffen der KV-Vorsitzenden ein. Als Referenten haben wir Pfarrer Eberl aus der Kirchenverwaltung gewinnen können. Er wird uns über die Möglichkeiten berichten, die sich aus dem kürzlich verabschiedeten Gesetz zur Zusammenarbeit von Gemeinden ergeben.
  • Am Freitag, 7. Dezember, laden wir schließlich um 18 Uhr herzlich zu unserem traditionellen Festgottesdienst mit anschließendem Empfang zu Beginn des neuen Kirchenjahres ein. Wir konnten dankenswerterweise die Evangelische Kirchengemeinde Obertshausen als mit-gastgebende Gemeinde und Frau Professorin B. Drossel als Festpredigerin gewinnen. Frau Drossel ist Professorin für Theoretische Physik an der TU Darmstadt und hat auch als Buchautorin dargelegt, „warum Naturwissenschaften und Glaube keine Gegensätze sind“.

Ich würde mich freuen, wenn wir Sie auf der einen oder anderen Veranstaltung als unsere Gäste begrüßen könnten!

Bis dahin wünsche ich Ihnen alles Gute und Gott befohlen!

Herzlich
Ihr Carsten Tag, Dekan

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