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Zeitgenössische und alte Musik gekonnt gegenübergestellt

kfWie hier am vergangenen Samstag in Obertshausen, führte der Dekanatsprojektchor 2018 unter der Leitung von Dorothea Baumann und Christian Müller auch am Sonntag in Seligenstadt Vivaldis "Gloria" und das "Dona nobis pacem" vom Peteris Vasks auf.Wie hier am vergangenen Samstag in Obertshausen, führte der Dekanatsprojektchor 2018 unter der Leitung von Dorothea Baumann und Christian Müller auch am Sonntag in Seligenstadt Vivaldis "Gloria" und das "Dona nobis pacem" vom Peteris Vasks auf.

Strahlende Barockmusik und klangvolle Harmonien erfüllten am Wochenende die evangelischen Kirchen in Obertshausen und Seligenstadt. Auf dem Programm des Dekanatsprojektchores standen das berühmte „Gloria“ von Antonio Vivaldi (1678-1741) und das „Dona nobis pacem“ des lettischen Komponisten Peteris Vasks (*1946). Außerdem das Instrumentalstück „Adagio for Strings“ von Samuel Barber.

Die Konzerte bildeten den Abschluss eines dekanatsweiten Chorprojekts. Etwa 30 Sängerinnen und Sänger aus dem gesamten Kirchenkreis hatten die beiden Werke seit April gemeinsam mit Dekanatskantorin Dorothea Baumann und Dekanatskantor Christian Müller erarbeitet und nun in zwei gelungenen Konzerten der Öffentlichkeit präsentiert.

Als zuverlässiger Begleiter erlebten die Besucherinnen und Besucher das Orchestra di Settembre - ein eigens für das Konzertwochenende formiertes Orchester. Als Solistinnen waren Agata Siebert (Mezzosopran) und Corinne Brill (Sopran) zu hören, die mit ihren klaren Stimmen und im Duett miteinander harmonierend überzeugten.

Vivaldis "Gloria" gilt als das bekannteste geistliche Werk Vivaldis und als das meist aufgeführte geistliche Vokalwerk der Barockzeit. In den zwölf Teilen des „Gloria“ zeigt Vivaldi die ganze Bandbreite seines Könnens: festliche, erhabene Ecksätze und zarte, durchsichtig instrumentierte Solopassagen.

Pēteris Vasks wurde am 16. April 1946 in Aizpute (lettische SSR) geboren und lebt heute als freischaffender Komponist in Riga. Er zählt zu den bekanntesten Komponisten aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion und gilt als meistaufgeführter zeitgenössischer europäischer Komponist. Sein 1996/1997 komponiertes „Dona nobis pacem“ ist ein klangvoller, flehender Ruf nach Frieden.

Das Adagio for Strings gilt als Samuel Barbers populärste Komposition. 2004 wurde es von den Hörerinnen Und Hörern der BBC zum „traurigsten klassischen Stück“ gewählt. Barber selbst fand hingegen keinen Gefallen daran, dass das Adagio in seiner Popularität sein weiteres kompositorisches Schaffen in den Schatten stellte. Das Orchestra di Settembre interpretierte es unter der Leitung von Dorothea Baumann sehr feinfühlig.

Die Idee hinter der Zusammenstellung der Stücke war wie auch bereits bei den anderen Chorprojekten der beiden für die Musik im Dekanat Rodgau Verantwortlichen, zeitgenössische und alte Musik gegenüber zu stellen. Aber auch die Vorlieben und Interessen von Dorothea Baumann und Christian Müller spielten bei der Auswahl eine Rolle: „Mein Vater liebte das Gloria von Vivaldi. Ich weiß noch, wie ich als Kind heimlich ein paar Sätze auf dem Klavier geübt habe, um sie dann meinem Vater als Geburtstagsgeschenk vorzuspielen. Das Gloria ist somit ein Stück Kindheitserinnerung für mich und ein lang gehegter Wunsch, es mal aufzuführen“, gesteht Christian Müller.

Für Dorothea Baumann es ist die Vorliebe zu zeitgenössischer Chormusik, die sie auf das „Dona nobis pacem“ von Peteris Vasks brachte. „Insbesondere aber die Friedensthematik ist mir bei der Auswahl des Stückes wichtig gewesen“, so die Dekanatskantorin.

„Wir blicken auf ein schöne Zeit zurück und sind dankbar für einen so tollen Chor, in dem sowohl in den Proben, als auch in Pausen bei mitgebrachten Köstlichkeiten eine herzliche und freundliche Stimmung herrschte, mit dem man zügig und konzentriert musizieren konnte und der die zwei Konzerte super gemeistert hat!“ resümieren Dorothea Baumann und Christian Müller das nun abgeschlossene Chorprojekt 2018.

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