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1968

Wie der Protest der 68er die Protestanten bewegte

Ludwig Binder / wikimedia commonsJunge Leute, Studenten, diskutieren, schreibenDiskussionen, Flugblätter und Aktionen standen im Mittelpunkt der 68er Bewegung

Unter der Bezeichnung „68er“ gingen sie in die Geschichtsbücher ein: Protestierende Studenten, die sich gegen starre Strukturen, den Vietnamkrieg und die rigide Sexualmoral auflehnten. Wer sie waren, was sie wollten und was sie in letztlich veränderten.

Die 68er Protestbewegung hat die Gesellschaft sowohl in der Bundesrepublik als auch weltweit wachgerüttelt. Auslöser der Studentenunruhen war der Vietnamkrieg und die Sehnsucht nach einer friedlichen Welt.

Der Marburger Konfliktforscher Thorsten Bonacker ist der Ansicht, dass die 68er der Gesellschaft gezeigt haben, dass Konflikte nicht als Krieg ausgetragen werden müssen:

Neben Berlin war Frankfurt am Main ein Zentrum der Proteste. Das hat auch in die evangelische Kirche hinein gewirkt. Die Synode der EKHN führte 1968 intensive Debatten über die Auswirkungen des Vietnamkrieges und die Demokratisierung in kirchlichen Gremien.

Helga Trösken und Hermann Düringer, zwei Zeitzeugen, berichten übere die revolutionäre Aufbruchsstimung:

Über die Kinderladenbewegung sind viele pädagogische Grundsätze in evangelische Kitas geflossen:

Heutige Forscher erkennen durchaus auch protestantische Wurzeln bei den 68er Umwälzungen, auch wenn Diether Dehm, ein Aktivisten von damals, an einer marxistischen Geschichtstheorie festhält:

 „Die 68er-Bewegung hat am Ende sicher dazu beigetragen, dass unsere Gesellschaft sich als demokratische, offene und plurale Gesellschaft weiterentwickelt hat.“ Kirchenpräsident Volker Jung wirft einen Blick zurück auf 1968 und warum Opposition zu beziehen eine gute Tradition in der EKHN ist:

Eine bemerkenswerte Verbindung zur EKHN: Studentenführer Rudi Dutschke wurde in einem Grab bestattet, das ursprünglich für Kirchenpräsident Martin Niemöller bestimmt war:

Teile der Protestbewegung wollten eine neue Gesellschaft durch Bomben und Terror schaffen:

Viele stärker war jedoch der weltweite Ruf nach einer friedlichen Welt und neuen Lebensformen wie in der Kommune:

Und wenn es mal mit dem Konsens nicht klappte, dann vielleicht mit Nonsens:

 

 

 

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