Dekanat Rodgau

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Andacht auf der Streuobstwiese

Stärkung auf dem Weg zur Fusion

kfNicht nur schöne Blüten und leckere Zubereitungsmöglichkeiten seiner Früchte hält ein Apfelbaum bereit, sondern auch Stärkung und Hoffnung in ungewissen Zeiten. Die Neu-Isenburger Pfarrerin Mechthild Dietrich-Milk machte in ihrer Ansprache zur Apfelandacht Mut, im Hier und Jetzt zu leben und das Mögliche zu tun in der Gewissheit auf Gottes Begleitung und Zuwendung - in Pandemiezeiten ebenso wie auf dem Weg zur Fusion der Evangelischen Dekanate Dreieich und Rodgau.

Zum Gottesdienst treffen, Bläsermusik hören, zusammen beten und sogar singen – für viele sicher zum ersten Mal seit März: Über 60 Menschen sind am Freitagnachmittag zur Andacht auf der weitläufigen Streuobstwiese der Evangelischen Dekanate Dreieich und Rodgau nach Götzenhain gekommen und haben das Beisammensein im Namen des Herrn und im Zeichen des Apfels sichtlich genossen.

kfAuf die seelische folgte die leibliche Stärkung: Pfarrer Steffen Held, Mitglied des Dreieicher Dekanatssynodalvorstand, und die stellvertretende Dekanin des Evangelischen Dekanats Rodgau, Pfarrerin Sonja Mattes, hatten für frische Laugenbrezeln und Getränke gesorgt.

Frucht bringen sollen beide in naher Zukunft: Die Apfelbäume auf der Obstwiese zwischen Ortsrand und Hengstbach, aber auch die kurz bevorstehende Fusion der Evangelischen Dekanate Dreieich und Rodgau. Mit Wirkung zum 1. Januar 2021 gehen die beiden Kirchenkreise gemeinsame Wege als evangelische Kirche im Kreis Offenbach zuzüglich der beiden Hanauer Stadtteile südlich des Mains, Steinheim und Klein-Auheim.

„Apfelbäume sind etwas Wunderbares“, sagte die Neu-Isenburger Pfarrerin Mechthild Dietrich-Milk in ihrer Ansprache im Rahmen der Andacht, die sie zusammen mit der Dreieicher Dekanatspräses Frauke Grundmann-Kleiner und über 60 Gläubigen aus West und Ost feierte: Nicht nur wegen der kulinarisch vielfältigen Verwendbarkeit, ihres Geschmacks oder der gesunden Inhaltsstoffe wegen: „Sie sind wunderschön, und manche werden auch richtig alt.“ Damit und durch ihren dauernden Wandel mit dem Jahreskreis schenken sie immer wieder Hoffnung.

Doch „gerade jetzt leben wir in einer Zeit, die es schwermacht, über den heutigen Tag hinauszusehen. Schon bei der Planung einer Dekanatssynode“ wie am kommenden Freitag in Dietzenbach, wenn die rund 100 Synodalen – Delegierte aus den 28 Kirchengemeinden beider Dekanate – maßgebliche Beschlüsse über Namen und Sitz des neuen vereinigten Dekanats sowie über die Arbeitskonzepte der vielen Arbeitsbereiche fassen werden.

Goldparmäne trägt erste Früchte

Erstmals hatten die beiden Kirchenkreise im Jahr 2017 – anlässlich des 500. Reformationsjubiläums – zum gemeinsamen Singen und Beten an den Ortsrand des Dreieicher Stadtteils eingeladen. Damals hatten Vertreter*innen der Arbeitsbereiche zum offiziellen Auftakt der Fusionsgespräche zwischen den beiden evangelischen Dekanaten im Kreis Offenbach sieben Apfelbäumchen gepflanzt. Fünf davon haben es immerhin in ihr drittes Jahr geschafft, und eine Goldparmäne zeigt in diesem Spätsommer sogar die ersten Früchte.

„An ein besseres Morgen glauben“

„Damit sind die Bäume ein Zeichen dafür, dass wir doch an ein besseres Morgen glauben, auch wenn wir nicht wissen, wie es mit der Fusion werden wird.“ Glauben und Hoffen gäben Stärke und Mut auf dem gemeinsamen Weg während der Pandemie ebenso wie auf dem Weg der Fusion.

Nach der seelischen luden beide Dekanate zur leiblichen Stärkung ein: Die stellvertretende Dekanin im Rodgau, Pfarrerin Sonja Mattes, und Pfarrer Steffen Held, Mitglied im Dreieicher Dekanatssynodalvorstand, versorgten die Gäste auf der Wiese pandemiekonform mit frischen Laugenbrezeln und Getränken.

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