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Über 100 Kinder auf einen Schlag

Steinberger Martin-Luther-Gemeinde freut sich über Kita-Zuwachs

kfFreuen sich auf fruchtbare Zusammenarbeit in der Evangelischen Kindertagesstätte Untem Regenbogen am Dietzenbacher Theodor-Heuss-Ring: (v. l.) Dr. Wilfried Rothermel, Kirchenvorstandsvorsitzender der Evangelischen Martin-Luther-Gemeinde Dietzenbach-Steinberg, Gemeindepfarrer Uwe Handschuch, Kita-Leiterin Ute Dietrich-Hausen, der Präses des Evangelischen Dekanats Rodgau, Bernhard Rücker und Dekan Carsten Tag, flankiert von Erzieherinnen der Einrichtung.

Die Evangelische Martin-Luther-Gemeinde Dietzenbach-Steinberg freut sich über einen großen Zuwachs: Mit dem Gemeindefest als Kulisse, unterzeichneten Vertreter der Kirchengemeinde und des Evangelischen Dekanats Rodgau als Träger am Sonntag eine Vereinbarung, nach der die inhaltliche, etwa religionspädagogische Arbeit, von der Steinberger Kirchengemeinde mitgestaltet und -getragen wird. Auch die benachbarte Evangelische Christus-Gemeinde im Dietzenbacher Süden wird als Kooperationspartner mit von der Partie sein und mit dem Kitateam um Ute Dietrich-Hausen zusammenarbeiten.

„Wann kommt das schon mal vor, dass man auf einen Schlag über 100 Kinder bekommt…“ Uwe Handschuch, Pfarrer der Evangelischen Martin-Luther-Gemeinde Dietzenbach-Steinberg, freute sich am vergangenen Sonntag sichtlich und hörbar über die neue Vereinbarung mit dem Evangelischen Dekanat Rodgau. Nach dieser übernimmt die Martin-Luther-Gemeinde die inhaltliche Verantwortung für die religionspädagogische Arbeit, während die juristische Trägerschaft weiterhin beim Evangelischen Dekanat Rodgau verbleibt.

Für die beiden Kooparationspartner unterzeichneten Kirchenvorstandsvorsitzender Dr. Wilfried Rothermel und Pfarrer Uwe Handschuch sowie der Präses des Evangelischen Dekanats Rodgau, Bernhard Rücker, und Dekan Carsten Tag seitens des Kirchenkreises.

Vereinbarung ist „ein dreifacher Gewinn“

Für Dekan Tag ist der Übergang der inhaltlichen Verantwortung vom Kirchenkreis zur Martin-Luther-Gemeinde gleich ein dreifacher Gewinn: Für die Einrichtung selbst sei die Martin-Luther-Gemeinde ein starker, weil engagierter Kooperationspartner, der wiederum „die Chance, noch mehr als bisher mit Kindern und Familien zu arbeiten“ nutzen wolle. Und mit der Evangelischen Christus-Gemeinde als weiterer Partnerin im Bunde sowie dem Evangelischen Dekanat Rodgau als juristischem Träger habe das Team der Kita um Leiterin Ute Dietrich-Hausen und ihre Stellvertreterinnen Ann-Kathrin Wust für den Krippen- sowie Jutta Grimm für den Kita-Bereich gleich dreifache Unterstützung. Präses Rücker dankte dem Kirchenvorstand der Martin-Luther-Gemeinde für Vertrauen und Bereitschaft, die Kooperation einzugehen.

Einen ersten echten monetären Gewinn für die Einrichtung hatte das diesjährige Sommercafé der Martin-Luther-Gemeinde rund um die Waldkapelle eingebracht: Den Reinerlös in Höhe von 2.264,77 Euro investiert die Gemeinde umgehend in das Außengelände, für das derzeit eine Spendenaktion läuft: Mit 30.000 Euro als Spendenziel soll hinter dem Haus ein umweltpädagogisch wertvoller Ort zum Spielen, Forschen und Entdecken entstehen. 

Kita-Team freut sich auf wertvolle Begegnungen

„Wir freuen uns auch, dass wir nun auch offiziell zu einer Kirchengemeinde gehören“, erklärte Ute Dietrich-Hausen im Namen des Teams anlässlich der Vertragsunterzeichnung, gerade auch mit Blick auf „viele neue und wertvolle Begegnungen mit Kindern und Familien sowie mit Menschen, die die Arbeit in den Kirchengemeinden vor Ort gestalten.

Wie berichtet, war die Evangelische Kindertagesstätte Unterm Regenbogen im Jahr 2013 als Krabbelstube im Haus der Evangelischen Kirche am Theodor-Heuss-Ring mit 30 Kindern unter drei Jahren in Trägerschaft des Evangelischen Dekanats Rodgau an den Start gegangen. In der vergangenen Woche hatte der Kirchenkreis nach über einjähriger Bauzeit zusätzlich den neuen Kindertagesstättenbereich für 75 Kinder im Erdgeschoss des ehemaligen Bürogebäudes in Betrieb genommen.

Hintergrund: Arbeitsbereich Evangelische Kindertagesstätten

Als eines der ersten Dekanate im Bereich der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hatte das Evangelische Dekanat Rodgau zum Beginn dieses Jahres mit sechs der insgesamt zehn evangelischen Kindertageseinrichtungen in der Region eine „gemeindeübergreifende Kita-Trägerschaft“ vereinbart. Dabei übernimmt das Dekanat die juristische Trägerschaft und damit das Gros der Verwaltungsarbeiten etwa im Bereich Finanzen, Personal und Bauunterhaltung, damit vor Ort in den Einrichtungen und Kirchengemeinden mehr Zeit bleibt für pädagogisches und religiöses Arbeiten, für Konzepte und Reflexion, nicht zuletzt auch für einen entspannteren Kita-Alltag.

Mittel- und langfristig soll die neue Trägerstruktur unter der Geschäftsführung von Dorothee Munz-Sundhaus  auch helfen, nicht nur die Existenz, sondern auch die Qualität evangelischer Kita-Arbeit zu sichern, allen Beteiligten eine verlässliche Arbeitsperspektive zu bieten. Neben der Evangelischen Kita Unterm Regenbogen in Dietzenbach gehören dem neuen Modell auch Einrichtungen in Hainburg, Hanau/KleinAuheim, Heusenstamm und Rodgau an.

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