Dekanat Rodgau

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"Glaube.Gemeinsam.Gestalten."

Landesförderung für interreligiöses Jugendprojekt

kfRäumlich auf Abstand, aber trotzdem miteinander – „auch mit Corona-Auflagen führen wir unseren Dialog fort, weil Begegnung wichtig ist und bleibt“, so die Ökumenepfarrerin der Evangelischen Dekanate Rodgau und Dreieich, Sandra Scholz (3. v. r.), beim jüngsten Treffen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus vier Religionen in der Evangelischen Christus-Gemeinde Dietzenbach.

Die eigene Religion vorstellen und andere kennen lernen: Seit drei Jahren treffen sich auf Mitinitiative der evangelischen Kirche junge Erwachsene im interreligiösen Begegnungsprojekt „Glaube.Gemeinsam.Gestalten“. Nun soll es mit einer vom Land Hessen finanzierten Stelle weiter wachsen.

Räumlich auf Abstand, aber trotzdem miteinander – „auch mit Corona-Auflagen führen wir unseren Dialog fort, weil Begegnung wichtig ist und bleibt“, so die Ökumenepfarrerin der Evangelischen Dekanate Rodgau und Dreieich, Sandra Scholz beim jüngsten Treffen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus vier Religionen in der Dietzenbacher Christus-Gemeinde.

Doch die Pläne für die Zukunft sehen noch viel mehr vor als ein „Weiter so!“. Wie die Evangelischen Dekanate Rodgau und Dreieich mitteilen, sollen die Begegnungen zwischen Christ*innen, Muslimen, Jüdinnen und Juden sowie Bahai’i – und gerne auch Angehörigen weiterer Glaubensgemeinschaften – aus Fördermitteln des Landes Hessen bezuschusst werden. Die entsprechende Zusage liege schon vor, freut sich Pfarrerin Scholz.

Land Hessen fördert interreligiöse Arbeit des Dekanats

Durch Projektmittel des Förderprogramms „Hessen – aktiv für Demokratie und gegen Extremismus“ können nicht nur interreligiöse Workshops und Besuche weitergeführt und ausgebaut werden. Die Unterstützung durch die Landesregierung ermöglicht auch die Einrichtung einer Projektstelle, die nun auch ausgeschrieben ist.

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Ihre Aufgabe soll es sein, neben dem Ausbau des Begegnungsprogramms auch interreligiöse Fortbildungen für Erzieher*innen in evangelischen Kindertagesstätten der Region anzubieten. „Denn auch in unseren Kitas begleiten und betreuen wir Kinder mit unterschiedlichen kulturellen und religiösen Traditionen“, so die stellvertretende Dekanin des Evangelischen Dekanats Rodgau, Pfarrerin Sonja Mattes.

Der Kirchenkreis selbst betreibt zusammen mit den Kirchengemeinden vor Ort acht evangelische Kindertageseinrichtungen, zwei weitere befinden sich in Trägerschaft der Kirchengemeinden selbst. „Wir freuen uns und begrüßen die Möglichkeit, die uns das Land Hessen gewährt, neben der Fortführung des erfolgreichen Projekts „Glauben.Gemeinsam.Gestalten“ die interreligiösen Kompetenzen unserer pädagogischen Fachkräfte zu erweitern.“

Unterstützung erfährt die interreligiöse Arbeit der beiden Dekanate weiterhin auch vom Integrationsbüro des Kreises Offenbach sowie durch den Verein „Creative Change e. V.“, dessen Mitarbeitende derzeit mit den Teilnehmer*innen theaterpädagogisch Szenen aus dem interreligiösen Leben erarbeiten.

Schon zuvor hatte sich die gemischte Gruppe kulturell mit religiöser Toleranz auseinandergesetzt: Aus einem Comic-Workshop vor zwei Jahren mit der Berliner Cartoonistin Soufeina Hamed alias „Tuffix“ war eine Bilderausstellung entstanden, die nahezu ein Jahr lang – zunächst im Foyer des Dietzenbacher Kreishauses und im Nachgang an verschiedenen weiteren Orten im Kreisgebiet – zu sehen war.

Nicht nur die öffentlichkeitswirksamen Erfolge geben den Initiator*innen und Träger*innen des Projekts Recht. „Das hätte ich woanders niemals so über andere Religionen lernen können wie hier“, lautete ein Feedback aus dem Kreis der Teilnehmer*innen. „Und besonders gut finde ich, dass wir in diesem Projekt selbst mitgestalten und bestimmen können“, ein anderes.

Weitere Informationen zum Projekt „Glauben.Gemeinsam.Gestalten“ sind erhältlich bei Pfarrerin Sandra Scholz, Telefon (0175) 7644852, sandra.scholz@ekhn.de. Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch aus anderen Religionen und Konfessionen sind immer willkommen.

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