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„Großes geleistet und geerdet geblieben“

kfZum Abschied noch mal ein gemeinsames "500 miles" hatten sich Ex-Konfirmanden der Christus-Gemeinde von Pfarrer Manfred Senft gewünscht.

Die Evangelische Christus-Gemeinde Dietzenbach verabschiedet ihren langjährigen Gemeindepfarrer Manfred Senft in den Ruhestand.

kfVerabschiedeten Pfr. Manfred Senft (2. v. l.) im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes in den Ruhestand: die Pröpstin für Starkenburg, Pfarrerin Karin Held (2. v. r.), Dekan Carsten Tag (r.) und dei Kollegin vor Ort in der Evangelischen Christus-Gemeinde, Pfarrerin Andrea Schwarze.

Persönliche Abschiedslieder vom Kinderchor und den ehemaligen Konfirmanden, würdigende Ansprachen aus Kirche und Welt - und eine letzte Predigt mit den schon berühmten „drei Ermutigungen“: Nach 13 Jahren Pfarrdienst in Dietzenbach sagte die Evangelische Christus-Gemeinde Dietzenbach ihrem in den Ruhestand gehenden Pfarrer Manfred Senft „Adieu“.

In seiner Wirkungszeit galt Manfred Senfts Augenmerk vor allem den Gottesdiensten und der Kleingruppenarbeit: Fast schon legendär wurden die „drei Punkte“ zum Mit-nach-Hause-nehmen, die seine Predigten zusammenfassten. Zu seinen Gaben gehörte es auch, Menschen für die Mitarbeit und Verantwortung in Gruppen und Kreises zu gewinnen und sie dabei zu unterstützen. Ebenso gewann er, auch über die Gemeindegrenzen hinaus, viele Interessierte fürs Pilgern: Auf der Bonifatiusroute waren seine Pilgergruppen ebenso anzutreffen wie in Israel.

Mit Beginn des Jahres 2005 hatte Pfarrer Senft seinen Dienst in der Dietzenbacher Kernstadtgemeinde angetreten und zusammen mit Ehefrau Ulrike und Söhnen das Pfarrhaus neben der traditionsreichen Christuskirche bezogen. Da hatte der frisch gebackene Pfarrer, erinnerte die Pröpstin für Starkenburg, Karin Held, in ihrer Ansprache zur Entpflichtung, schon bald 30 Jahre Berufserfahrung „mit rotem Faden, aber vielen Wandlungen“ im Rücken: als Jugendreferent im Evangelischen Jugendwerk und leitender Stammesführer der Heliand-Pfadfinderschaft, als Krankenhausseelsorger an den Städtischen Kliniken Frankfurt-Höchst und pastoraler Mitarbeiter in der Evangelischen Andreasgemeinde Nieder-Höchstadt.

Neben Pröpstin Held würdigte auch der Dekan des Evangelischen Dekanats Rodgau, Pfarrer Carsten Tag, in einem Grußwort Manfred Senfts vielfältiges Schaffen und Wirken in der Christus-Gemeinde: etwa die Mitgestaltung der Fusion von Evangelischer Christus- und Rut-Gemeinde, die vielen Bauprojekte im Innern der Kirche, am Kirchhof und zuletzt im Gemeindehaus, die Initiative „Grüner Hahn“ ebenso wie die Dietzenbacher Ökumene. „Du hast Großes geleistet und bist dennoch geerdet geblieben“, sagte Dekan Tag und dankte dem scheidenden Pfarrer „für gute Begegnungen, Herzensgüte, Besonnenheit und feinen Humor“.


Erfreulich kurze Vakanz

Dankbar äußerte sich Dekan Tag dafür, dass die Vakanzzeit erfreulich kurz sein wird: Schon zum Beginn des kommenden Jahres werde Pfarrerin Claudia Pisa ihren Dienst in der Evangelischen Christus-Gemeinde antreten.

Von geistlicher Seite dankten auch seitens der Evangelischen Martin-Luther-Gemeinde Steinberg Pfarrer Uwe Handschuch und seitens der Katholischen Pfarrei St. Martin Pfarrer Stefan Barton, der Manfred Senfts „geistliche Gabe der Gelassenheit und des klaren Worts hervorhob“. Horst Schäfer sprach für die Arbeitsgemeinschaft der Religionen in Dietzenbach (ARD).


„Ein Segen für die Stadt und die Dietzenbacherinnen und Dietzenbacher“

An die Umbrüche, die Manfred Senft in der Christus-Gemeinde mitgestaltet hatte, erinnerte Bürgermeister Jürgen Rogg in seinem Grußwort: „Spannende Situationen und Spielräume für Kreativität und Innovation“ habe Manfred Senft genutzt und sei damit und mit seiner zugewandten Art „ein wahrer Segen für die Stadt und die Dietzenbacherinnen und Dietzenbacher geworden.

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