Dekanat Rodgau

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Letzte gemeinsame Synode vor der Fusion:

Zusammen „Evangelisches Dekanat Dreieich-Rodgau“

stkAbstimmung mit Abstand: Corona-konform tagten die Synodalen der Evangelischen Dekanate Dreieich und Rodgau im großen Saal des Dietzenbacher Capitol.

Jetzt ist es beschlossen: Mit dem Namen „Dreieich-Rodgau“ und mit Sitz in der Kreisstadt Dietzenbach geht das fusionierte evangelische Dekanat am 1. Januar 2021 an den Start.

Grafik: kfVon der A5 im Westen bis zur Mainlinie im Norden und Osten erstreckt sich das fusionierte Evangelische Dekanat Dreieich-Rodgau.

Lange hatten die Sicherheitsmaßnahmen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie die entsprechenden Beschlüsse der Dreieicher und Rodgauer Dekanatssynoden verzögert. Nun sind die Weichen doch gestellt: Im eigens angemieteten großen Saal des Dietzenbacher Capitols fassten die Synodalen der Evangelischen Dekanate Dreieich und Rodgau noch in getrennten Abstimmungen, aber gemeinsamer Debatte eine Reihe von Beschlüssen, die für die zu Jahresbeginn anstehende Fusion dringend erforderlich sind.

Im Westkreis keine Mehrheit für
„Offenbacher Land“

So soll der neue Kirchenkreis für die rund 72.000 Evangelischen in den Kommunen des Kreises Offenbachs sowie in den südmainischen Hanauer Stadtteilen Klein-Auheim und Steinheim künftig als „Evangelisches Dekanat Dreieich-Rodgau“ firmieren.

Einer Beschlussvorlage der beiden Dekanatssynodalvorstände, die vorsah, den neuen Kirchenkreis in „Evangelisches Dekanat Offenbacher Land“ umzubenennen, schlossen sich nach intensiv geführter Diskussion nur die Synodalen des bisherigen Dekanats Rodgau mehrheitlich an. Die Synodalen des Evangelischen Dekanats Dreieich aus den Kommunen Dreieich, Egelsbach, Langen und Neu-Isenburg votierten mehrheitlich gegen eine Namensänderung und damit für den qua Gesetzgebung der EKHN-Kirchensynode zusammengesetzten „Doppelnamen“.

Quartierssuche am Standort Dietzenbach

Einigkeit herrschte unter den Delegierten aus 16 Rodgauer und 12 Dreieicher Kirchengemeinden dagegen bei der Standortfrage: Wie das bisherige Evangelische Dekanat Rodgau soll auch das neue Gesamtdekanat seinen Sitz in der Kreisstadt Dietzenbach haben.

Aktuell sind die Verantwortlichen auf der Suche nach neuen Räumlichkeiten, weil die Fusion eine ungefähre Verdopplung der Mitarbeitendenzahlen am Standort Dietzenbach mit sich bringt. Beide bisherigen Dekanatsstandorte in Dietzenbach und Langen bieten nicht genug Raum, und der lange geprüften Bauoption auf dem Gelände des Rut-Gemeindezentrums an der Dietzenbacher Rodgaustraße standen zuletzt baurechtliche Hindernisse im Wege. „Eine Änderung des Bebauungsplans hätte uns inklusive Bauzeit eine Wartezeit auf ein neues Domizil von mindestens vier Jahren gekostet“, so die stellvertretende Rodgauer Dekanin Sonja Mattes.

Zum Bericht der stellvertretenden Dekanin

Weitere Beschlüsse: Größe des Vorstands, Konzepte der Arbeitsfelder

Dem neuen Dekanatssynodalvorstand als geschäftsführendem Gremium des Evangelischen Dekanats Dreieich-Rodgau sollen nach dem Votum der Synodalen beider bisherigen Kirchenkreise 13 Mitglieder angehören. Ihre Wahl – inklusive der zur neuen Dekanin oder zum neuen Dekan – ist für die erste Tagung der neuen Dekanatssynode Dreieich-Rodgau gleich zum Jahresbeginn am Samstag, 16. Januar 2021, geplant. Die stellvertretende Dekanin oder der stellvertretende Dekan wird voraussichtlich im Verlauf einer weiteren Synodentagung im März gewählt.

Ebenfalls ohne weitere Diskussion beschlossen die Synodalen beider Dekanate die Konzepte für die Arbeitsbereiche Gemeindepädagogischer Dienst, Kirchenmusik, regionale Alten-, Kranken-, Hospiz- und Klinikseelsorge, Öffentlichkeitsarbeit, Gesellschaftliche Verantwortung und Ökumene. Zwei Leitmotive liegen den Papieren, die gemeinsame Arbeitsgruppen aus Mitarbeitenden, Leitungspersonen und Expert*innen der Landeskirchen erarbeitet hatten, zugrunde: die regionale Vernetzung und Zusammenarbeit im neuen Dekanat, aber auch die Anbindung an bzw. den konkreten Nutzen für die 28 Kirchengemeinden. Damit folgt auch das neue Dekanat dem Ziel, als „Kirche in der Region“ gleichermaßen regionale Ansprechpartnerin und Mitgestalterin des öffentlichen Lebens sowie Dienstleisterin und Servicestelle für die vielfältigen Bedarfe der Menschen zu sein, die sich vor Ort in der evangelischen Kirche engagieren.

Schließlich mussten die Synodalen des Evangelischen Dekanats Rodgau noch eine kurze Überstunde einlegen, denn für zwei Arbeitsbereiche standen hier noch Neuwahlen an: Zu Kirchentagsbeauftragten wählten sie im Vorjahr des dritten Ökumenischen Kirchentags im kommenden Jahr die Klein-Auheimer Pfarrerin Ann-Sophie Huppers und den Öffentlichkeitsreferenten des Dekanats, Kai Fuchs. Nach dem Ausscheiden zweier Mitglieder wurde auch der Trägervorstand für den Arbeitsbereich Evangelische Kindertagesstätten neu besetzt. Ihm gehören künftig – vorbehaltlich der Zustimmung durch die Mitgliederversammlung – die stellvertretende Dekanin Sonja Mattes, die Heusenstammer Pfarrerin Susanne Winkler und die Nieder-Rodener Kita-Leiterin Jutta Scheidhauer-Würz an. Sie werden vertreten durch Elke Tomala-Brümmer (Dekanatssynodalvorstand), die Hainburger Pfarrerin Kathrin Brozio und die Seligenstädter Kita-Leiterin Petra Weiser-Deiss.

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