Dekanat Rodgau

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Gemeindepädagogen planen Zukunft in einem Dekanat

privatZu einem ersten gemeinsamen Klausurtag mit Blick auf die für 2021 anstehende Dekanatsfusion trafen sich die gemeindepädagogischen Teams der Evangelischen Dekanate Dreieich und Rodgau.Zu einem ersten gemeinsamen Klausurtag mit Blick auf die für 2021 anstehende Dekanatsfusion trafen sich die gemeindepädagogischen Teams der Evangelischen Dekanate Dreieich und Rodgau.

Noch sind es fast genau zwei Jahre bis zur Fusion der Evangelischen Dekanate Rodgau und Dreieich zum 1. Januar 2021. Die einzelnen Arbeitsbereiche der beiden Kirchenkreise in der Region beginnen aber jetzt schon mit der Vorbereitung: Die gemeindepädagogischen Teams trafen sich jüngst zu einem ersten Klausurtag.


Neben dem gegenseitigen Kennenlernen stellten die Gemeindepädagoginnen und Gemeindepädagogen sowie die beiden Dekanatsjugendreferenten Boris Graupner und Carsten Preuß sich und ihre derzeitigen Aufgabengebiete und Einsatzorte auf einer Landkarte vor, um dann Ideen zu entwickeln, wie ein künftig gemeinsames Konzept aussehen könnte.

Es stellten sich Unterschiede, aber auch viele Gemeinsamkeiten in der Arbeitsweise und den Schwerpunkten heraus. Neben der Einsicht, dass sich vieles in den letzten Jahren als gut und bewährt erwiesen hat, wurden auch manche Entwicklungsgedanken angestoßen. Vor allem war aber die persönliche Atmosphäre untereinander sehr angenehm.

Vorbereitet wurde der Tag von einer Steuerungsgruppe, die auch die Entwicklung eines neuen Konzepts für den gemeindepädagogischen Dienst begleiten soll. Seitens der Dekanatssynodalvorstände begleiten Pfarrer Steffen Held aus Langen und Pfarrerin Sonja Mattes aus Rödermark/Urberach den Prozess. Die fachliche Expertise seitens der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) steuert  Mike Breitbart bei.

Stichwort: Gemeindepädagogischer Dienst

Der gemeindepädagogische Dienst ist eines der jüngeren Berufsbilder in der Evangelischen Kirche: Gerade einmal vor knapp 25 Jahren nahmen die ersten Gemeindepädagoginnen und -pädagogen in der Region die Arbeit auf. Im Zentrum der gemeindepädagogischen Arbeit steht der Zusammenhang von Leben, Glauben und Lernen: Gemeindepädagoginnen und Gemeindepädagogen initiieren und begleiten Lernprozesse in Kirchengemeinden, Dekanaten und kirchlichen Einrichtungen. Sie arbeiten generationen- und berufsgruppenübergreifend mit hauptberuflich und ehrenamtlich Mitarbeitenden zusammen. Sie gewinnen, begleiten, unterstützen und qualifizieren Ehrenamtliche. Die religiöse Komponente und ihre soziale und diakonische Bedeutung spielen in der Arbeit eine große Rolle: Solidarität und Gemeinschaft, Einsatz für Benachteiligte und das Engagement für eine gerechte Gesellschaft gehören zum professionellen Selbstverständnis.

Das zeigt sich auch immer wieder in den praktischen Angeboten - vor Ort in den Kirchengemeinden im Verlauf von Gruppenstunden, Beratung und Freizeitangeboten, aber auch bei gemeinsamen Aktionen auf Dekanatsebene: in Kinderkirchentagen oder bei Ferienfahrten ebenso wie in der Fortbildung von ehrenamtlich und freiwillig Mitarbeitenden, in der Erwachsenenbildung oder in der Jugendverbandsarbeit.

Maß und Richtschnur ist sowohl der gesellschaftliche Bedarf als auch das Evangelium von Jesus Christus, das Gemeindepädagoginnen und -pädagogen in die Alltagssituationen des Lebens in Kirchengemeinde und Kommune übersetzen.

Kinder, Jugend und Familie im Mittelpunkt

Ein Schwerpunkt der gemeindepädagogischen Arbeit sind nach wie vor Projekte und Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien. Vielfach ist der Kreis Offenbach noch Zuzugsgebiet für junge Familien mit Kindern. Doch auch vor der evangelischen Kirche in der Region macht der demografische Wandel nicht halt: Der Umgang mit dem Älterwerden und andere Veränderungen in der Gesellschaft stellen neue Herausforderungen für das immer noch junge kirchliche Arbeitsfeld dar.

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