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„Schaffen und Wirken unter Teamplayern“

Evangelische Kirchengemeinde Obertshausen begrüßt Pfarrer Michael Zlamal

kfDer Dekan des Evangelischen Dekanats Rodgau, Pfarrer Carsten Tag (2. v. r.), führte am vergangenen Sonntag Pfarrer Michael Zlamal (Mitte) in seinen Dienst in der Evangelischen Kirchengemeinde Obertshausen ein. Seine Kollegin vor Ort, Pfarrerin Kornelia Kachunga (re.), und Ingrid Klein vom Kirchenvorstand (2. v. l.) wirkten bei der Einführungsliturgie und sprachen dem neuen Pfarrer Segensworte zu, ebenso Lars Schlosser (l.) aus Driedorf.Der Dekan des Evangelischen Dekanats Rodgau, Pfarrer Carsten Tag (2. v. r.), führte am vergangenen Sonntag Pfarrer Michael Zlamal (Mitte) in seinen Dienst in der Evangelischen Kirchengemeinde Obertshausen ein. Seine Kollegin vor Ort, Pfarrerin Kornelia Kachunga (re.), und Ingrid Klein vom Kirchenvorstand (2. v. l.) wirkten bei der Einführungsliturgie und sprachen dem neuen Pfarrer Segensworte zu, ebenso Lars Schlosser (l.) aus Driedorf.

Das evangelische Pfarrteam in Obertshausen ist wieder komplett: Nach sieben Monaten Vakanz hat Pfarrer Michael Zlamal Anfang April seinen Dienst an der Seite von Pfarrerin Kornelia Kachunga aufgenommen. Am gestrigen Sonntag führte der Dekan des Evangelischen Dekanats Rodgau, Pfarrer Carsten Tag, den 36-Jährigen im Verlauf eines festlichen Gottesdienstes in der Evangelischen Waldkirche in seinen Dienst ein.

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Im Namen der Dekanatssynode Rodgau und des Dekanatssynodalvorstands gratulierte Ute Zanger dem neuen Obertshausener Gemeindepfarrer Michael Zlamal zur Einführung. Auchd Teamer und Kinder der Obertshausener Kinderkirche gehörten zu den Gratulanten und hießen den neuen Pfarrer willkommen. Helen Montgomery, Mitinitiatorin des Weltgebetstags

Michael Zlamal ist mit dem Rhein-Main-Gebiet vertraut: Aufgewachsen in Sprendlingen und lange ehrenamtlich aktiv in der dortigen Christuskirchengemeinde, pflegt der Theologe noch heute Freundschaften in der Region. Die familiären Bande waren einer der Gründe, sich nach acht Jahren Pfarrdienst im westerwäldischen Driedorf für den Pfarrdienst in der Evangelischen Kirchengemeinde Obertshausen zu bewerben. 

Auch dorthin gab es bereits zuvor Verbindungen: Der erste Kontakt - und eine Motivation, häufiger Gottesdienste in der Waldkirche zu besuchen - war in vordigitalen Zeiten eine Audiokassette mit einer Predigt des damaligen Obertshausener Pfarrers und Liedermachers Matthias Laubvogel. Sie hatte den in der Dreieicher Kirchengemeinde engagierten, jungen Mann angesprochen.Freude an Angeboten für Kinder und Jugendliche bringt Michael Zlamal aus seiner vormaligen Gemeinde ebenso mit wie aus seinem weiteren Engagement als Dekanatsjugendpfarrer im Westerwald. Wichtig ist ihm, das vielfältige ehrenamtliche Engagement sowie die missionarische Arbeit der Gemeinde weiter zu fördern und Gottes Wort klar und deutlich zu verkündigen.

„In Obertshausen gut aufgehoben“

„Damit sind Sie hier in Obertshausen gut aufgehoben“, so Dekan Carsten Tag in seiner Ansprache im Vorfeld der feierlichen Einführung und Segnung. Er wünschte Michael Zlamal, in Obertshausen eine gute, neue Heimat zu finden, offen und neugierig für vielfältige Begegnungen zu sein und auch über die vielen bestehenden Kreise und Gruppen hinaus „die Stadt und die gesamte Kirchengemeinde im Handeln, Denken und Beten im Blick zu behalten“. Allen, die geholfen haben, die siebenmonatige Vakanz gut zu bewältigen. sprach Dekan Tag noch einmal seinen Dank und seine Anerkennung aus.

In seiner Einführungspredigt ermutigte Pfarrer Zlamal seine neue Gemeinde zu Glauben und Vertrauen auf Gott und den auferstandenen Christus. Ausgehend vom Predigttext über die nachösterliche Begegnung der Jünger mit Jesus am See Tiberias aus dem Johannes-Evangelium sagte Zlamal, „auch unser Glaube hängt davon ab, dass uns weitererzählt wird, was andere gesehen und erlebt haben. Und wir sind nicht an der Ende dieser Kette des Weitersagens: Wir dürfen anderen erzählen, wie wir die Gegenwart unseres Herrn erfahren haben“.

„Öffnung und Gastfreundschaft“ als Gemeindeziele

Im Namen des Kirchenvorstands eröffnete Pfarrerin Kornelia Kachunga den anschließenden Empfang: „Heiß ersehnt und lang erwartet“ sei Michael Zlamal. Nun könne „die Zeit des Schaffens und Werkens beginnen“. Teamplayer seien neben ihr selbst auch der Kirchenvorstand und die über 120 Menschen, die ehrenamtlich in der Kirchengemeinde aktiv sind. „Wir freuen uns, mit dir im Team die Gemeinde nach dem Willen Gottes zu leiten.“ Dabei soll das neu gestaltete Gemeindehaus weiterhin ein Begegnungszentrum für alle in Obertshausen sein: Denn „Öffnung und Gastfreundschaft sind die besten Mittel gegen Scheuklappen.“

Den Empfang nutzten zahlreiche Gäste, je nach Herkunft „Willkommen“ oder noch einmal „Adieu“ zu sagen - denn aus der westerwäldischen Wirkungsstätte Zlamals war ein fast voll besetzter Reisebus zur Einführung angereist. Driedorfs Kirchenvorstandsvorsitzender Markus Grosch etwa gratulierte der Evangelischen Kirchengemeinde Obertshausen zur gelungenen Pfarrerwahl.

Für den Dekanatssynodalvorstand des Evangelischen Dekanats Rodgau grüßte Ute Zanger: „Zusammen Obertshausen freut sich eine Dienstgemeinschaft aus Haupt- und Ehrenamtlichen im Dekanat und den weiteren 15 Gemeinden: auf den Menschen hinter dem Amt; auf ihre Art, ihre Kompetenzen, ihre Ideen und Visionen, auf das, was sie vorantreibt, was sie in die Gemeinschaft einbringen wollen.“

Auch Pfarrer Sven Sabary aus der benachbarten Evangelischen Kirchengemeinde Heusenstamm sprach ein Grußwort, ebenso Kinder und Teamer der Kinderkirche und Weggefährten des neuen Pfarrers.

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