Dekanat Rodgau

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Koreanische Gemeinde

Eine Statue für den Frieden und die Würde der Frauen

evStatue für den FriedenDas koreanischen Künstlerpaar Eun-Sung Kim und Seo-Kyung Kim hat eine „Statue für den Frieden“ geschaffen. Sie soll an das Schicksal der koreanischen Trostfrauen erinnern.

Die EKHN pflegt enge Beziehungen zu Christinnen und Christen, die ursprünglich aus Korea stammen. Dadurch gibt es einen engen Austausch über die Auswirkungen von Ereignissen aus der Geschichte. Am Weltfrauentag wurde der koreanischen „Trostfrauen“ gedacht, die sexueller Gewalt während des zweiten Weltkrieges ausgesetzt waren. Dabei wurde eine „Statue für den Frieden“ eingeweiht.

evUlrike ScherfWährend des Festaktes zur Einweinung der „Statue für den Frieden“ hatte die stellvertretende Kirchenpräsidentin der EKHN, Ulrike Scherf ein Friedensgebet gesprochen

„Fremde Erfahrungen ritzen die Haut, eigene Erfahrungen schneiden ins Fleisch“, heißt ein koreanisches Sprichwort. Wie tief gewaltsame  Erfahrungen schmerzen können, haben die so genannten koreanischen „Trostfrauen“ erlebt. Während des zweiten Weltkriegs hatte die japanische Armee rund zweihunderttausend Mädchen und junge Frauen Im Asien-Pazifik-Raum in Armeebordellen in die Sexsklaverei gezwungen. Auch in der deutschen und europäischen Geschichte wurde systematisch sexuelle Gewalt eingesetzt. Internationale militärische Einsätze in der Gegenwart bezeugen diese „Kriegstaktik“ bis heute.

 

Zeichen für die Rechte von Frauen in Kriegssituationen

Eine „Statue für den Frieden“ erinnert seit dem Weltfrauentag am 8. März 2020 an das Schicksal der koreanischen Trostfrauen. Das koreanischen Künstlerpaar Eun-Sung Kim und Seo-Kyung Kim hat die Statue geschaffen, die die Rechte von Frauen in Kriegssituationen anmahnt. Die Statue steht gleichzeitig für das Leiden von Menschen weltweit, die sexualisierter Gewalt in Kriegen ausgesetzt waren und sind. Anlässlich des 50. Jubiläums der Koreanischen Evangelischen Kirchengemeinde Rhein-Main wurde die Friedensstatue aufgestellt. 

 

Gute Verbindungen zwischen hessen-nassauischen und koreanischen Wurzeln

Im Rahmen des Einweihungs-Gottesdienstes war auch Ulrike Scherf  präsent, die stellvertretende Kirchenpräsidentin der EKHN. Ulrike Scherf beteiligte sich mit einem Friedensgebet. Mit Christinnen und Christen, die gebürtig aus Korea stammen, pflegt die EKHN intensive Kontakte: Die koreanischen Gemeinde Rhein-Main ist eine Mitgliedsgemeinden der EKHN aus den Reihen der Gemeinden anderer Sprache und Herkunft. 

Zum Trägerkreis des Projekts „Friedensstatue“ gehören:

 

Ort der Statue:

Koreanischen Ev. Kirchengemeinde Rhein-Main
Sondershausenstraße 51a
60326 Frankfurt am Main

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