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Bio und Fairtrade

„Dietzenbacher Stadtkaffee“ sorgt ab sofort für mehr Genuss und Gerechtigkeit

kfStellten den neuen Dietzenbacher Stadtkaffee vor: (v. r.) die Pfarrerin für Ökumene und Gesellschaftliche Verantwortung des Ev. Dekanats Rodgau, Sandra Scholz, der Sprecher der Staadtverwaltung, Tim Kath, Pfarrerin Andrea Schwarze von der Evangelischen Christus-Gemeinde, Ralf Spiegel (ebenfalls Stadt Dietzenbach) und der Vortsitzende des örtlichen Gewerbevereins, Guido Kaupat.

Lokal ist nicht nur sein Name, sondern auch die Akteure: Auf Initiative von Sandra Scholz, Pfarrerin für Ökumene und Gesellschaftliche Verantwortung im Evangelischen Dekanat Rodgau, haben die Stadt Dietzenbach, die Evangelische Christus-Gemeinde und der Gewerbeverein Dietzenbach den „Dietzenbacher Stadtkaffee“ aus der Taufe gehoben. Ab sofort gibt es ihn in der Kreisstadt zu kaufen.

Tim KathFair gehandelt und bekömmlich: Ab sofort hat die Kreisstadt Dietzenbach ihren eigenen Gepa-Kaffee. Für 4,90 Euro pro 250 Gramm können Käufer*innen südamerikanischen Koffeingenuss, die Förderung fairer Arbeitsbedingungen für die Kleinbauern und Umweltschutz miteinander verbinden.

Er ist fair gehandelt, aus ökologischem Anbau und schlägt eine Brücke von Dietzenbachs nicaraguanischer Partnerstadt Masaya bis an den Bieberbach: In der Kreisstadt gibt es jetzt den Dietzenbacher Stadtkaffee aus Arabica-Bohnen zu kaufen. Neben Sandra Scholz haben auch Pfarrerin Andrea Schwarze von der Christus-Gemeinde und der PR-Referent der Stadtverwaltung, Tim Kath, in der Projektgruppe mitgearbeitet, die sich ein Jahr lang von der ersten Idee zur Umsetzung durchgearbeitet hat.

Ab sofort sind die 250-Gramm-Päckchen für 4,90 Euro das Stück erhältlich - gemahlen oder in ganzen Bohnen. Das Etikett wurde von Ralf Spiegel designt. Der GEPA Biokaffee mit Dietzenbacher Branding ist eine hochwertige, vollaromatisch-milde Mischung ausgesuchter Kaffeesorten, mit Kaffeebohnen auch aus dem Heimatland unserer Partnerstadt Masaya in Nicaragua. Mit dem Motto „Global denken, lokal handeln“ steht die Firma GEPA seit mehr als 40 Jahren für den Fairen Handel.

Stichwort: Fairer Kaffee

Beim fairen Welthandel geht es um gerechte Löhne sowie faire und gesunde Arbeitsbedingungen: „Am Beispiel Kaffee wird deutlich, dass bei den eigentlichen Produzenten von den Handelsgewinnen zwischen Anbau und Einzelhandel wenig ankommt. Länder wie Nicaragua kommen uns oft weit weg vor. Aber durch das, was wir täglich essen und trinken, haben wir mit der Lebenssituation dieser Menschen ganz direkt zu tun“, sagt Pfarrerin Sandra Scholz. „Bei Gepa kann man sicher sein, dass ausschließlich Kleinbauernorganisationen den braunen Rohstoff für die Kaffeetafel liefern.

Die Gepa bezahlt fair und liegt damit deutlich über dem Weltmarktpreis und sogar über den verbindlichen Mindeststandards des Fairen Handels. Die weltweiten Handelspartner von Gepa sind demokratisch organisierte Kleinbauern-Kooperativen und Unternehmen, die nachweisbar ihre soziale und ökologische Verantwortung ernst nehmen. Dabei ist der Kaffee zudem frei von gentechnischer Manipulation und Kinderarbeit. Mit den Überschüssen sorgen die Initiativen vor Ort nicht nur für faire Löhne, sondern auch für eine bessere Strom-, Wasser- und Gesundheitsversorgung, Schulen und andere Bildungseinrichtungen.

Die Evangelische Christus-Gemeinde betreibt seit einigen Jahren mit einem Team Ehrenamtlicher einen kleinen Eine-Welt-Kiosk, über den fair gehandelte Produkte bei Veranstaltungen den Gemeinde verkauft werden. Schon lange trinkt die Gemeinde fairen Kaffee der GEPA, beispielsweise beim Frauenfrühstück oder bei den Seniorengeburtstagen. Mit dem Zertifikat „Grüner Hahn“ hat sich die Gemeinde neben den Umweltzielen selbstverpflichtet, Themen um rund um Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit voranzubringen und zu unterstützten. „Es wäre toll, wenn mit dem fair gehandelten Dietzenbacher Stadtkaffee die Idee von fairem Handeln weiter verbreitet wird und immer mehr Menschen sich damit beschäftigen“, freut sich Pfarrerin Andrea Schwarze.

Erste Verkaufsstellen eingerichtet. Weitere können gerne folgen

Passend zum Vorweihnachtsgeschäft wurde die Markteinführung terminiert. So ist der Stadtkaffee beispielsweise auf dem Dietzenbacher Weihnachtsmarkt (1. und 2. Dezember) am Stand der Stadtverwaltung erhältlich, berim Nikolausmarkt der Christus-Gemeinde am Sonntag (2.) von 11 bis 17 Uhr wird er ausgeschenkt. Auch im Rathaus und an der Theaterkasse im Capitol (ehemals Bürgerhaus) gibt es den Kaffee zu kaufen. Zudem gibt es bereits erste Einzelhändler wie zum Beispiel „Tischleindeckdich“, die Interesse haben, das Produkt ins Sortiment aufzunehmen.

Dank der Unterstützung durch Guido Kaupat, den Vorsitzenden des Gewerbevereins Dietzenbach, konnte die erste größere Bestellung bei GEPA realisiert werden, um Abnehmer und Verkaufsstellen zu versorgen. „Der Gewerbeverein, nunmehr mehr als 50 Jahre aktiv für (nicht nur) Dietzenbacher Unternehmen, unterstützt dieses Projekt mit seinem Netzwerk von Unternehmen in und um Dietzenbach, weil ein Dietzenbacher Stadtkaffee die Verbundenheit der Einzelhändler und Gastronomiebetriebe und ihrer Kunden zu unserer Heimatstadt mitten im Rhein-Main Gebiet noch weiter verstärkt. „Unsere Mitgliedsunternehmen wie auch ihre Kunden stehen zu Dietzenbach als Geschäftsstandort wie auch als Lebensmittelpunkt. Wie sonst könnte man dies seinen Kunden und Geschäftspartner besser zeigen, als mit einem Dietzenbacher Stadtkaffee?“, so der Vorsitzende Guido Kaupat. Es sei ihm eine Freude und Ehre, dieses Projekt mit auf den Weg zu bringen.

Dass die Idee eines fair gehandelten Biokaffees gut ankommt, zeigen die ersten Reaktionen. Die Stadtwerke Dietzenbach beispielsweise haben spontan zugesichert, zukünftig nur noch den fair gehandelten Biokaffee auszuschenken. „Wir starten direkt zum Unternehmerfrühstück, welches am 30. November bei uns im Haus stattfinden wird“, so Geschäftsführer Christian Locke. Auch Bürgermeister Jürgen Rogg kündigt an, im Magistratszimmer des Rathauses zukünftig den „Dietzenbacher Stadtkaffee“ auszuschenken. Der Rathauschef begrüßte die Idee frühzeitig. „Ich finde den Bezug des Produktes zu unserer südamerikanischen Partnerstadt klasse.“

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