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Dienstbeginn in Dietzenbach

Claudia Pisa hat ihren Glauben zum „schönsten Beruf in der Stadt“ gemacht

kfClaudia Pisa (Mitte) ist im Pfarrdienst angekommen: Die Pröpstin für Starkenburg, Pfarrerin Karin Held (3. v. r.), ordinierte die 30-jährige Theologin am vergangenen Sonntag in der Evangelischen Christus-Gemeinde Dietzenbach. Mit Fürbitten und Segenswünschen beteiligten sich (v. l.) der Egelsbacher Lehrpfarrer aus Claudia Pisas Vikariatszeit, Martin Diehl, Pfarrer Christof Achenbach aus Bensheim, der Dekan des Evangelischen Dekanats Rodgau, Pfarrer Carsten Tag, Pfarrerin Lisa Heckmann (Hattersheim) sowie die Kirchenvorsteherin und Vertreterin des Dekanatssynodalvorstands Ute Zanger.Claudia Pisa (Mitte) ist im Pfarrdienst angekommen: Die Pröpstin für Starkenburg, Pfarrerin Karin Held (3. v. r.), ordinierte die 30-jährige Theologin am vergangenen Sonntag in der Evangelischen Christus-Gemeinde Dietzenbach. Mit Fürbitten und Segenswünschen beteiligten sich (v. l.) der Egelsbacher Lehrpfarrer aus Claudia Pisas Vikariatszeit, Martin Diehl, Pfarrer Christof Achenbach aus Bensheim, der Dekan des Evangelischen Dekanats Rodgau, Pfarrer Carsten Tag, Pfarrerin Lisa Heckmann (Hattersheim) sowie die Kirchenvorsteherin und Vertreterin des Dekanatssynodalvorstands Ute Zanger.

DIETZENBACH ∙ Die Evangelische Christus-Gemeinde Dietzenbach hat eine neue Pfarrerin: Claudia Pisa heißt die künftige Kollegin von Pfarrerin Andrea Schwarze und Pfarrer Uwe Handschuch in der Kreisstadt. Die Pröpstin für Starkenburg, Karin Held, ordinierte die 30-Jährige, die ihren Dienst zum Jahresbeginn angetreten hatte, am vergangenen Sonntag in der altehrwürdigen Christuskirche. In den kommenden vier Jahren wird Claudia Pisa als „Pfarrerin im Probedienst“ ihren ersten Dienstauftrag im Pfarramt gestalten und ausfüllen.

„Dabei wissen wir wohl“, so die Pröpstin in ihrer Ansprache, „dass Claudia Pisa mehr ist als die Frau hinter der Amtstracht, die ihren Glauben zum Beruf gemacht hat und die heute in den Pfarrdienst berufen wird. Es kann sein, dass wir ihr in ganz anderen Rollen begegnen“, die es zu respektieren gelte, „indem wir Amt und Person unterscheiden und der neuen Pfarrerin helfen, beides in einer guten Balance zu halten“.

Zudem stellte Pröpstin Held der Christus-Gemeinde ihre neue Pfarrerin persönlich vor: Geboren in Ludwigshafen und aufgewachsen in der Pfalz und in Bensheim, hat Claudia Pisa in Heidelberg, Göttingen und Atlanta/USA Evangelische Theologie studiert. Am Göttinger Lehrstuhl für Kirchengeschichte war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin. Ihr Vikariat absolvierte Claudia Pisa nicht weit weg in Egelsbach, das anschließende Spezialpraktikum in der Öffentlichkeitsarbeit der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) sowie in einer Sporteventagentur in Darmstadt.

Predigt: „Gott kann mir unerwartet entgegenkommen“

Den Gottesdienst als „Einladung, das eigene Leben aus einem anderen Blickwinkel zu sehen“, nahm Pfarrerin Pisa zum Thema ihrer Ordinationspredigt: Für immer mehr Menschen sei der Gottesdienst „mit der Möglichkeit, ohne Erwartungen einfach da zu sein, ungewohntes Terrain“, gerade in einer Welt, in der es immer mehr um Selbstoptimierung und die Erwartungen anderer gehe: „Sport, Beauty, Fliesen legen und das perfekte Essen zaubern können – da kann ich nicht mehr einfach sein, da soll ich nur Anforderungen von außen genügen“, so die Theologin.

„Wir denken, wir hätten Gott nicht nötig, weil wir glauben, alles allein schaffen zu können. Dabei sind wir angewiesen auf unsere Mitmenschen und auf Gott“, auch wenn er menschliche Vorstellungskraft übersteige. „Denn der Gott, den ich nicht begreife, kann mir unerwartet entgegenkommen; dann hängt meine Stärke nicht nur an mir, sondern auch an dem, der mich im Licht des Lebens Jesu durch Erfolg und Scheitern begleitet“.

Vielstimmiges Willkommen in den neuen Lebenszusammenhängen

Etliche ehemalige und zukünftige Weggefährt*innen würdigten Pfarrerin Pisa oder hießen sie in ihren neuen Lebenszusammenhängen in und um Dietzenbach willkommen: Im Evangelischen Dekanat Rodgau begrüßte Ute Zanger die neue Pfarrerin im Namen des Dekanatssynodalvorstands, lud zur Zusammenarbeit im Kirchenkreis ein und wünschte Mut bei der Eroberung neuer weiter Räume.

Für den Kirchenvorstand der Evangelischen Christus-Gemeinde dankte dessen stellvertretende Vorsitzende Ilse Keim Pröpstin Held und dem Dekan des Evangelischen Dekanats Rodgau, Pfarrer Carsten Tag, für die Unterstützung bei der schnellen Besetzung der vakanten Pfarrstelle. „Wir freuen uns jetzt auf neue Ideen, aber ebenso, wenn Sie Altes und Bewährtes unterstützen und fortführen.“

Für die benachbarte Evangelische Martin-Luther-Gemeinde in Steinberg grüßte der Kirchenvorstandsvorsitzende Dr. Wilfried Rothermel. Im Namen der katholischen Pfarrei St. Martin überbrachte Pfarrer Stefan Barton ökumenische Grüße. Beide verliehen ihrer Vorfreude auf weiterhin gute Zusammenarbeit der drei Gemeinden Ausdruck.

Gaby Melk aus Egelsbach und der Bensheimer Pfarrer Christof Achenbach wünschten aus Claudia Pisas früheren Wirkungsstätten Gottes Segen für die nun anstehenden Wege durch Dietzenbach.

Pfarrerin und Bürgermeister: „Die schönsten Berufe in einer Stadt“

Er freue sich auf viele Begegnungen, nicht nur bei Geburtstagsgesuchen und Goldenen Hochzeiten, sagte Bürgermeister Jürgen Rogg im Namen der städtischen Gremien in seinem Grußwort. „Pfarrerin und Bürgermeister – das sind die beiden schönsten Berufe, die man in einer Stadt haben kann“, zeigte sich der Verwaltungschef der Kreisstadt überzeugt und versprach: „Meine Tür ist immer für Sie offen.“

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