Dekanat Rodgau

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„Immer mehr Puzzle-Teile passen zusammen“

Arbeitsbereich Evangelischer Kindertagesstätten festlich eröffnet

kfFreuen sich darüber, dass der Arbeitsbereich Evangelischer Kindertagesstätten im Dekanat Rodgau am Start ist: (v. l.) der stellvertretende Präses der Rodgauer Dekanatssynode, Dr. Rainer Hollmann, Stadtrat Winfried Sahm (Rodgau), Pfarrerin Susanne Winkler (Heusenstamm, Trägervorstand), Sachbearbeiterin Daniela Dreimann (Arbeitsbereich Ev. Kindertagesstätten), Kita-Leiterin Karola Bicherl (Hainburg, Trägervorstand), Dorothee Munz-Sundhaus (Arbeitsbereich Ev. Kindertagesstätten), Dekan Carsten Tag, Erster Stadtrat Dr. Dieter Lang (Dietzenbach), Ralf Wüst (Evangelische Regionalverwaltung Starkenburg-Ost), Bürgermeister Halil Öztas (Heusenstamm), Barbara Kaufeld (Zentrum Bildung der EKHN) und Bürgermeister Alexander Böhn (Hainburg).Freuen sich darüber, dass der Arbeitsbereich Evangelischer Kindertagesstätten im Dekanat Rodgau am Start ist: (v. l.) der stellvertretende Präses der Rodgauer Dekanatssynode, Dr. Rainer Hollmann, Stadtrat Winfried Sahm (Rodgau), Pfarrerin Susanne Winkler (Heusenstamm, Trägervorstand), Sachbearbeiterin Daniela Dreimann (Arbeitsbereich Ev. Kindertagesstätten), Kita-Leiterin Karola Bicherl (Hainburg, Trägervorstand), Dorothee Munz-Sundhaus (Arbeitsbereich Ev. Kindertagesstätten), Dekan Carsten Tag, Erster Stadtrat Dr. Dieter Lang (Dietzenbach), Ralf Wüst (Evangelische Regionalverwaltung Starkenburg-Ost), Bürgermeister Halil Öztas (Heusenstamm), Barbara Kaufeld (Zentrum Bildung der EKHN) und Bürgermeister Alexander Böhn (Hainburg).

Seit Anfang des Jahres ist sie schon in Kraft, jetzt ist auch offiziell der Startschuss gefallen: Mit sechs evangelischen Kindertagesstätten in der Region geht die gemeindeübergreifende Trägerschaft evangelischer Kindertagesstätten im Evangelischen Dekanat Rodgau an den Start. Dorothee Munz-Sundhaus als Geschäftsführerin und Sachbearbeiterin Daniela Dreimann kümmern sich zusammen mit dem Trägervorstand um Finanzen, Personal und Bauangelegenheiten der sechs evangelischen Kitas in Dietzenbach, Hainburg, Heusenstamm, Rodgau und Klein-Auheim.

Noch hat das Baby mit „Arbeitsgemeinschaft Evangelischer Kindertagesstätten“ einen etwas sperrigen Namen. Dafür sind die ersten sechs Monate seines Erdendaseins schon eine kleine Erfolgsgeschichte. Nach einem halben Jahr Aufbauarbeit mit viel Vernetzung und Aufbau von Strukturen feierte die gemeindeübergreifende Trägerschaft Evangelischer Kindertagesstätten im Evangelischen Dekanat Rodgau nun mit vielen Partnerinnen und Partnern die offizielle Eröffnung und den Bezug der neuen Räumlichkeiten im Erdgeschoss des Hauses der Evangelischen Kirche am Theodor-Heuss-Ring.

Mit einem großen Puzzle verglich Dorothee Munz-Sundhaus den Arbeitsbereich. „Immer mehr Teile passen zusammen“, sagt die Geschäftsführerin mit Blick auf die vielen Partner, mit denen das Evangelische Dekanat Rodgau hier zusammenwirkt: Kita-Leitungen und -Teams, Kirchenvorstände, Pfarrerinnen und Pfarrer sowie Gemeindesekretärinnen vor Ort, das Zentrum Bildung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), die fünf beteiligten Kommunen mit ihren Fachdiensten und Verwaltungsspitzen als Kooperationspartner, die Evangelische Regionalverwaltung als Verwaltungsdienstleister.

Mitarbeitende entlasten, Qualität sichern, Perspektive bieten

Der Dekan des Evangelischen Dekanats Rodgau, Pfarrer Carsten Tag, dankte allen Beteiligten für die engagierte Begleitung und Unterstützung: „Sie alle haben zusammengearbeitet, damit das Ziel der gemeindeübergreifenden Kita-Trägerschaft Wirklichkeit werden und den gewünschten Ertrag bringen kann: Haupt- und Ehrenamtliche vor Ort wirksam und spürbar vom Gros der Verwaltungsarbeiten zu entlasten, damit mehr Zeit bleibt für pädagogisches und religiöses Arbeiten, für Konzepte und Reflexion“, nicht zuletzt auch für einen entspannteren Kita-Alltag.

Mittel- und langfristig werde die neue Trägerstruktur auch helfen, nicht nur die Existenz, sondern auch die Qualität evangelischer Kita-Arbeit zu sichern und allen Beteiligten eine verlässliche Perspektive zu bieten. Das ist zumindest Ziel und Überzeugung des Trägervorstands, in dem derzeit neben Dekan  Tag auch die Heusenstammer Pfarrerin Susanne Winkler und die Hainburger Kita-Leiterin Karola Bicherl mitarbeiten.

Dekan Tag: „Leben in Würde“

„Gott hat uns als seine Kinder mit einer unverwechselbaren Würde ausgestattet“, erklärt Dekan Tag das theologische Fundament des Arbeitsfelds Kindertagesstätten in der evangelischen Kirche. „Jeder Mensch soll die Möglichkeit haben, dieses Leben in Würde zu gestalten. Evangelische Bildungsarbeit hat das Ziel, die dafür nötigen Fähigkeiten zu vermitteln, damit Kinder, aber auch Jugendliche und Erwachsene sich in ihrer Umwelt gut zurechtfinden und ihr Leben kreativ gestalten können.“ Der stellvertretende Präses der Dekanatssynode, Dr. Rainer Hollmann, wünschte sich, „dass auch wir in einigen Jahren auf eine richtige Entscheidung zurückblicken können“. Der Vertreter des Dekanatssynodalvorstands hatte als Kirchenvorstand im norddeutschen Geesthacht bereits eine ähnliche Kooperation begleitet, deren Bilanz heute auch in den beteiligten Kirchengemeinden rundum positiv ausfällt.

Grußworte aus Kirche und Kommunen

Herzlich fielen die Grußworte anlässlich der festlichen Eröffnung am vergangenen Mittwoch aus: Barbara Kaufeld vom Zentrum Bildung der EKHN freut sich, dass das Haus der Kirche immer mehr auch ein Haus der Kinder wird, zumal mit der Fertigstellung der Räume für drei Ü3-Gruppen in der Evangelischen Kindertagesstätte Unterm Regenbogen, die im August ihre Türen öffnen wird. „Wir tun das alles, damit Kinder gut aufwachsen können“ – das sei vor acht Jahren, als allererste Ideen über eine regionale Trägerschaft die Runde machten, schon das Ziel gewesen.

„Sie halten unseren Kirchengemeinden den Rücken frei für Pädagogik und Konzeption“, lobte Ralf Wüst, Finanzabteilungsleiter der Evangelischen Regionalverwaltung Starkenburg Ost, die Arbeit des neuesten Teams in der Dekanatsgemeinschaft.

Jede Menge guter Wünsche und großes Interesse an der Weiterentwicklung des Arbeitsbereiches brachten Bürgermeister und Stadträte der beteiligten Kommunen mit zur Eröffnung: Bürgermeister Alexander Böhn (Hainburg) benannte konfessionelle Kindertagesstätten als „wichtige Bestandteile eines vielfältigen Gemeinwesens. Wir wollen, dass unseren Kindern ein christliches Weltbild vermittelt wird“.

Bürgermeister Halil Öztas (Heusenstamm) will sich das Modell „sehr genau anschauen“ – denn auch in der Schlossstadt streben die Verantwortlichen ein Modell an, das Pädagoginnen und Pädagogen in den kommunalen Kitas von Verwaltungsarbeiten entlastet.

„Ich freue mich, dass Sie in Dietzenbach sind“, so Dr. Dieter Lang, der Erste Stadtrat der Kreisstadt. Als nicht nur kulturell vielfältigste, sondern auch kinderreichste Stadt des Kreises Offenbach komme Kinder- und Jugendbildung immer eine besondere Aufgabe und Bedeutung zu.

Stadtrat Winfried Sahm (Rodgau) schließlich hob die Bedeutung des Miteinanders der Einrichtungen in kommunaler, konfessioneller und freier Trägerschaft für eine Stadt hervor. „Noch vor 15 Jahren stagnierten die Kinderzahlen oder gingen gar zurück – inzwischen ist der Bedarf an Kinderbetreuung immens gewachsen. Gemeinsam stellen wir uns dieser Aufgabe gern.“

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