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Überraschung Auferstehung

von Pfarrer Ralf Feilen, Evangelisches Dekanat Rodgau


„Wenn du einen Samen ausgesät hast, muss er zuerst sterben, damit die Pflanze leben kann… was in die Erde gelegt wird, ist vergänglich, aber was zum neuen Leben erweckt wird, ist unvergänglich… was in die Erde gelegt wird, war von natürlichem Leben beseelt, aber was zu neuem Leben erwacht, wird ganz vom Geist Gottes beseelt sein.“ (Brief des Paulus an die Korinther, Kapitel 15, die Verse 36, 42 und 44).

Liebe Leserin, lieber Leser,

was passiert nach dem Tod?
Nicht nur an Ostern stellt sich diese Frage.Konfirmand*innen haben ihre Antworten auf ein großes Plakat geschrieben: „Man ist und bleibt tot. Man kann schlafen, bis man als schwarze Katze wiedergeboren wird. Man kommt in einen gigantischen Himmel, in Gottes großes Reich. Man kommt als Geist zurück zur Erde. Man weiß es nicht.“

Diese Antworten sind ein Querschnitt dessen, was Jugendliche (und auch Erwachsene) denken und glauben. Es ist ein Gemisch von Vorstellungen verschiedener Religionen und Weltanschauungen: Atheismus (tot ist tot), Hinduismus und Buddhismus (Wiedergeburt) und Christentum (Auferstehung).

Der Apostel Paulus versucht im ersten Brief an die Gemeinde in Korinth auch eine Antwort: „Wenn du einen Samen ausgesät hast, muss er zuerst sterben, damit die Pflanze lebenkann… was in die Erde gelegt wird, ist vergänglich, aber was zum neuen Leben erweckt wird, ist unvergänglich… was in die Erde gelegt wird, war von natürlichem Leben beseelt, aber was zu neuem Leben erwacht, wird ganz vom Geist Gottes beseelt sein.“ (Kapitel 15, Verse 36, 42 und 44).

Paulus behauptet nicht, ganz genau zu wissen, was nach dem Tod passiert. Er lässt seine Vo rstellung, sein Bild von der Auferstehung offen. Totes wird wieder lebendig, aber in ganz anderer Form. Wie auch immer: als von Gottes Geist beseelter Körper. So wie Christus auferstanden ist, werden wir alle auferstehen.

Ob die Korinther mit dieser Antwort zufrieden waren? Ob diese Andeutungen für uns Christen
heute genügen? Ich persönlich muss es gar nicht so genau wissen. Das Bild vom Samen, der stirbt und so eine Pflanze hervorbringt, finde ich sehr tröstlich. Es sagt: Wenn ich gestorben bin, bleibe ich nicht im Dunkel der Erde. Ich muss auch nicht in das schreckliche Rad der Wiedergeburt. Ich werde in und bei Gott sein.

Wie das aussehen wird? Da halte ich es mit einer Konfirmandin, die meinte: „Lassen wir uns doch überraschen.“

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